20. Dezember 2017 schmidtschreibt

Wie du einen Redaktionsplan erstellst

Hand auf´s Herz: wie erfolgreich ist dein Content-Marketing? Veröffentlichst du Inhalte nur punktuell oder strategisch? Vielleicht fehlt dir bloß ein Redaktionsplan, der alle wichtigen Daten enthält? Der dein Content-Chaos aufräumt und dir Überblick gibt!

Content ist noch immer King – aber nur mit Redaktionsplan!

Für dein Content-Marketing planst, erstellst und veröffentlichst du Inhalte so, dass sie einen Mehrwert für deine Zielgruppe bieten.

Nicht werblich, aber mit vielen Gesichtern: ob Blogartikel, Newsletter, Social Media-Post, Videos, Infografiken, Ratgeber, Tutorials oder Whitepaper – wichtig ist allein, was deine Zielgruppe verlangt.

Das Ziel dabei ist, in den Köpfen hängen zu bleiben.

Damit du erfolgreich bist, solltest du eine gut durchdachte und langfristige Content-Marketing-Strategie verfolgen. Denn wenn du nur punktuell Content raushaust, verpufft die Wirkung schneller als du Redaktionsplan sagen kannst.

Du hast also deine individuelle Content-Marketing-Strategie ausgeheckt? Gut!

Du hast massig Themen am Start, die es Wert sind, veröffentlicht zu werden? Besser!

Du bist bereit, diese regelmäßig in aktuellen und spannenden Content zu verwandeln? Noch besser!

Voll motiviert legst du los – schnell wird dir schmerzhaft klar: auf lange Sicht zählt nicht deine Motivation, sondern vor allem deine Disziplin.

Dein Redaktionsplan hilft dir, diszipliniert zu bleiben, Deadlines einzuhalten und immer alles im Blick zu haben.

Vorteile mit einem Redaktionsplan:

  • Detaillierte Planung für einen langen Zeitraum
  • Überblick behalten und wissen, was wann veröffentlicht wird
  • Psychologischer Aspekt der Disziplinierung durch fixe Deadlines
  • Erfolgsgefühl durch (visuelles) Abhaken einzelner ToDos
  • Ressourcen zielgerichtet und strategisch einsetzen
  • Keine Engpässe bei der Themenfindung
  • Erfolgsmessung und Analyse deines Contents

Die Erstellung eines Redaktionsplans ist ist auch gar nicht mal schwer. Für gewöhnlich reicht eine einfache Excel-Tabelle aus.

Wenn du gezielt danach suchst, findest du schnell einige Redaktionsplan-Vorlagen im Web,

Was gehört in deinen Redaktionsplan?

Ganz gleich, ob du deinen Redaktionsplan einfach oder komplex gestalten willst – wichtig ist vor allem, dass jeder, der ihn nutzt, problemlos damit zurechtkommt.

Und das er mit den wichtigsten Daten befüllt ist!

Essentielle Daten:

  • Arbeitstitel evtl. mit Headline
  • Deadline, wann der Content fertig sein muss
  • Verantwortlicher intern oder extern
  • Veröffentlichungsdatum
  • Persona oder Zielgruppe für die jeweilige Veröffentlichung
  • Format (Post, Infografik, Video, Blogartikel, White Paper…)
  • Kanal (Newsletter, Facebook, Xing, Blog, YouTube, Partnerportal…)
  • Keyword/Keywords deiner Veröffentlichung
  • Call to Action zur Kontaktaufnahme oder Weiterleitung
  • Status jedes einzelnen Content-Happens

Natürlich kannst du deinen Redaktionsplan mit weiteren Daten füttern:

Ist dein Content-Marketing Bestandteil einer übergeordneten Marketing-Kampagne? Dann halte für jeden Content-Happen die Abhängigkeit dazu fest.

Neben dem Kanal, auf dem dein Content primär veröffentlicht wird, kannst du festlegen, wo und wie du ihn streuen willst – z. B. über Posts auf Social Media, Twitter, wichtige Influencer usw.

Du kannst individuelle Kennzahlen (Content KPIs) definieren und festhalten, um den Erfolg deines Contents zu messen und ihn Schritt für Schritt verbessern – z. B. Facebook-Likes, Shares, Downloads, Unique Visitors, Page Impressions usw.

Themen finden

Was nicht direkt in den Redaktionsplan gehört, aber wichtig ist: eine separate Themenliste.

Oder ein Brainstorming-Dokument, in dem eventuelle Themen – am besten schon mit einer starken Headline und inhaltlichen Stichpunkten – grob angerissen sind.

Aber dein Redaktionsplan hilft dir auch, weitere Themen zu finden: hast du z. B. ein umfangreiches Whitepaper geplant, kannst du daraus kleinere Blogartikel und Social Media-Posts ableiten oder auch ein begleitendes Video produzieren.

Hast du Content um eine bestimmtes Ereigniss herum getimed, fliegen dir dazu meist weitere Themen wie von selbst zu.

Auf jeden Fall solltest du immer einen Themenpool am Start haben, aus dem du in Trockenzeiten fischen kannst.

Erfolge messen

Ist dein Redaktionsplan fortgeschritten, kannst du im regelmäßigen Turnus mit einer Erfolgsmessung folgende Fragen für dich selbst beantworten:

Welche Themen kommen an, welche nicht?
Bin ich nah dran an den Trends?
Befriedige ich die Bedürfnisse meiner Zielgruppe?
Kenne ich sie auch gut genug?
Produziere ich die richtigen Formate?
Veröffentliche ich auf den richtigen Kanälen?
Streue ich meinen Content wirkungsvoll?

Ein Muss für erfolgreiches Content-Marketing

Du siehst: was Zeitschriften-Redaktionen schon seit Jahrzenten wissen, gilt auch für das Content-Marketing.

Mit einem durchdachten Redaktionsplan bist du optimal darauf vorbereitet, regelmäßig aktuelle und spannende Inhalte zu veröffentlichen.

Und das ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für dein Content-Marketing.

Vor allem ist ein Redaktionsplan aber auch eine wunderbare psychologische Krücke, die dich diszipliniert und zwingt, am Ball zu bleiben.

Du wirst es zu schätzen wissen, wenn die erste Motivation langsam aber sicher schwindet!

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